Referenzkunde - Papenmeier Consulting

Die Firma Papenmeier ist seit mehr als 30 Jahren führender Anbieter von Computerarbeitsplätzen für blinde und sehbehinderte Menschen. Mit dem neu gegründeten Fachbereich Papenmeier Consulting bündelt das Unternehmen seine Dienstleistungsangebote, und unterstützt Behörden, Softwarehersteller und Wirtschaftsunternehmen bei der Gestaltung ihrer barrierefreien IT.
Für diesen Fachbereich durften wir die neue Webseite www.barrierefreiheit-beratung.de entwickeln. Neben der barrierefreien Gestaltung nach den Kriterien der BITV 2.0 und der WCAG 2.0 galt es, ein Design zu entwerfen, welches dem Corporate Design des Unternehmens entspricht.
Auf diese Weise werden die anderen Werbeträger, wie Flyer und Prospekte perfekt ergänzt.
Selbstverständlich ist der Webauftritt sowohl für die Darstellung auf großen Monitoren, als auch für die Ansicht mit mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder Tablets geeignet.
"All unsere Änderungswünsche und Anforderungen wurden in kürzester Zeit umgesetzt"
freut sich auch Dominik Schwenke, Key Account Manager Barrierefreiheit bei der Papenmeier GmbH & Co. KG. Eine langfristige Zusammenarbeit bei der weiteren Betreuung der Webauftritte des Schwerter Familienbetriebes ist bereits in Planung.
Inklusive Schulungen
Inklusive Workshop-Angebot
Folgende Workshops bieten wir Ihnen an:
- Workshop "Barrierefreie Dokumente selbst erstellen"
- Workshop "Einführung in die Erstellung von barrierefreien Dokumenten | MS Word-Dokumente"
- Workshop "Einführung in die Erstellung von barrierefreien Dokumenten | PDF"
- Workshop "Barrierefreies Webdesign"
- Workshop "Arbeitstechniken blinder und sehbehinderter Computerbenutzer" und "Umgang mit schwerbehinderten Personen"
Workshop "Barrierefreie Dokumente selbst erstellen"
Beschreibung des Workshops
Nicht zuletzt seit der UN-Behindertenrechtskonvention ist die Forderung nach gleichberechtigten Zugang zu Informationen auch für schwerbehinderte Menschen immer lauter geworden. Hierbei spielt die Umsetzung von barrierefreien Dokumenten eine wichtige Rolle. Der Workshop "Barrierefreie Dokumente selbst erstellen" versetzt die Teilnehmer in die Lage, Dokumente zu erstellen, die für Menschen mit und ohne Schwerbehinderung gleichermaßen zugänglich sind.
Im Rahmen des Workshops erhalten die Teilnehmer zunächst einen Einblick über die Arbeitsweise blinder und sehbehinderter Menschen am Computer, sowie über die unterschiedlichen Barrieren, mit denen diese Personengruppe beim Lesen von Dokumenten konfrontiert ist. Anhand von praktischen Beispielen und Übungen wird anschließend das Wissen vertieft, und das Verständnis für die Thematik gefestigt.
Derzeit werden Kurse für die folgenden Dokumentenformate angeboten:
- Microsoft Word-Dokumente
- PowerPoint-Präsentationen
- HTML-Dokumente
- PDF-Dokumente
Ziel des Workshops
Die Teilnehmer verstehen die Probleme, die sich beim Lesen von Dokumenten vor allem für schwerbehinderte Personen ergeben können und sind in der Lage, Barrieren in ihren eigenen Dokumenten zu erkennen und bereits bei der Erstellung zu vermeiden.
Voraussetzungen für die Workshops
Alle Workshops können online oder in Präsenz gestaltet werden.
Für alle Präsenz-Workshops werden Schulungsräume mit Computerarbeitsplätzen für die Teilnehmer, sowie ein Beamer benötigt.
Je nach Workshop werden zusätzlich die folgenden installierten Softwareprodukte vorausgesetzt:
- MS Word-Dokumente und PowerPoint-Präsentationen: Microsoft Office wenn möglich in Version 2019 oder höher
- HTML-Dokumente: ein geeigneter Text-Editor (z. B. Notepad++) und ein Browser
- PDF-Dokumente: Microsoft Office und Adobe Acrobat Professional
Workshop "Einführung in die Erstellung von barrierefreien Dokumenten | MS Word-Dokumente"
Beschreibung
Viele Dokumente sind im Internet und Intranet für blinde und sehbehinderte Menschen schlecht oder überhaupt nicht lesbar. Diese Problematik erkennend, verpflichtet auch die EU-Richtlinie 2016/2102 alle öffentlichen Einrichtungen der EU- Mitgliedsstaaten zur barrierefreien Gestaltung ihrer Webseiten, Dokumente und mobilen Anwendungen. Um die Mitarbeitenden in die Lage zu versetzen, diesen gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen und allen Hochschulangehörigen gleichberechtigten Zugang zu Dokumenten an Hochschulen zu geben, wird in diesem Seminar gezeigt, wie mit wenig Aufwand barrierefreie Dokumente in MS Word erstellt werden können.
Die Teilnehmenden erhalten zunächst einen Einblick in die Arbeitsweise blinder und sehbehinderter Menschen am Computer, sowie einen Überblick über die unterschiedlichen Barrieren, mit denen diese Personengruppe beim Lesen von Dokumenten konfrontiert ist. Anhand von praktischen Beispielen erfahren sie, wie diese Barrieren vermieden werden können. Durch entsprechende Übungen wird anschließend das Wissen vertieft und das Verständnis für die Thematik gefestigt.
Workshop-Inhalte
- Gesetzliche Rahmenbedingungen und Standards
- Einführung in die Arbeitsweise von blinden und sehbehinderten Computerbenutzer*innen
- Barrierefreie Word-Dokumente erstellen und prüfen
- Umwandlung des Dokumentes in PDF
Die Inhalte des Seminars basieren auf Microsoft Word in der Version ab 2019 oder in der Office 365 Version.
Weitere Informationen
Voraussetzungen für den Workshop
Alle Workshops können online oder in Präsenz gestaltet werden.
Für alle Präsenz-Workshops werden Schulungsräume mit Computerarbeitsplätzen für die Teilnehmer, sowie ein Beamer benötigt.
Voraussetzung für den Online-Workshop
PC/Laptop mit installiertem Microsoft Office, idealerweise in der Version 2019 oder höher bzw. 365, eine stabile Internetverbindung, Mikrofon/externes Headset und eine Webcam. Die Arbeit im Workshop ist interaktiv gestaltet und lebt vom Austausch in der Gruppe, daher ist eine eingeschaltete Kamera während dieser Veranstaltung erforderlich.
Workshop "Einführung in die Erstellung von barrierefreien Dokumenten | PDF"
Beschreibung
Viele PDF-Dokumente sind im Internet und Intranet für blinde und sehbehinderte Menschen schlecht, oder überhaupt nicht lesbar. Diese Problematik erkennend, verpflichtet auch die EU-Richtlinie 2016/2102 alle öffentlichen Einrichtungen der EU- Mitgliedsstaaten zur barrierefreien Gestaltung ihrer Webseiten, Dokumente und mobilen Anwendungen. Um diesen gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen und allen Hochschulangehörigen gleichberechtigten Zugang zu Dokumenten an Hochschulen zu ermöglichen, soll dieses Seminar zeigen, wie PDF-Dokumente barrierefrei gestaltet werden können.
Im Rahmen des Seminars erhalten die Teilnehmenden zunächst einen Einblick über die Arbeitsweise blinder und sehbehinderter Menschen am Computer, sowie über die unterschiedlichen Barrieren, mit denen diese Personengruppe beim Lesen von Dokumenten konfrontiert ist. Anhand von praktischen Beispielen und Übungen wird anschließend das Wissen vertieft, und das Verständnis für die Thematik gefestigt.
Seminar-Inhalte
- gesetzliche Rahmenbedingungen und Standards
- Einführung in die Arbeitsweise von blinden und sehbehinderten Computernutzerinnen und -nutzern
- Arbeiten mit PDF-Tags in Adobe Acrobat (Pro)
- barrierefreie PDF-Dokumente erstellen und prüfen
Weitere Informationen
Für das Seminar werden Vorkenntnisse in Adobe Acrobat (nicht Adobe Reader) vorausgesetzt.
Voraussetzungen für den Workshop
Alle Workshops können online oder in Präsenz gestaltet werden.
Für alle Präsenz-Workshops werden Schulungsräume mit Computerarbeitsplätzen für die Teilnehmer, sowie ein Beamer benötigt.
Voraussetzung für den Online-Workshop
PC/Laptop mit installiertem Adobe Acrobat (nicht Adobe Acrobat Reader), eine stabile Internetverbindung, Mikrofon/externes Headset und eine Webcam. Die Arbeit im Seminar ist interaktiv gestaltet und lebt vom Austausch in der Gruppe, daher ist eine eingeschaltete Kamera während dieser Veranstaltung erforderlich.
Workshop "Barrierefreies Webdesign"
Beschreibung des Workshops
§ 12 des Behindertengleichstellungsgesetzes sowie die entsprechenden Gleichstellungsgesetze der Bundesländer verpflichten alle Einrichtungen des Bundes und der Länder, ihre Webauftritte barrierefrei zu gestalten. Doch auch für kommerzielle Webseiten lohnt sich eine barrierefreie Internetpräsenz, denn schwerbehinderte Benutzer sind besonders fleißige Benutzer des Internets.
Der Workshop "Barrierefreies Webdesign" versetzt die Teilnehmer in die Lage, barrierefreie Webangebote zu erstellen und vorhandene Angebote hinsichtlich Barrierefreiheit und Nutzbarkeit zu optimieren.
Im Rahmen des Workshops erhalten die Teilnehmer zunächst einen Einblick in die Richtlinien und gesetzlichen Rahmenbedingungen des barrierefreien Webdesigns. Anhand von praktischen Beispielen geben die teilweise selbst von einer Schwerbehinderung betroffenen Dozenten einen vertiefenden Einblick in die Thematik.
Ziele des Workshops
Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Normen und Gesetze zur Erstellung barriere-freier Internetseiten kennen (WCAG 2.0, BITV 2.0 und DIN ISO 9241)
Sie verstehen die Probleme, die sich vor allem für schwerbehinderte Benutzer beim Betrachten von Internetangeboten ergeben können und sind in der Lage, diese in ihren eigenen Webauftritten zu erkennen und zu beheben.
Voraussetzung
Für diesen Workshop ist ein Schulungsraum mit einem Beamer, sowie Internetanschluss für die Dozenten bereitzustellen.
Workshop "Arbeitstechniken blinder und sehbehinderter Computerbenutzer" und "Umgang mit schwerbehinderten Personen"
Das Thema Inklusion hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Für immer mehr Personen ist es für ihr Berufs- und Privatleben daher notwendig, sich mit dem Thema Schwerbehinderung auseinanderzusetzen.
Auch für die Erstellung barrierefreier Internetseiten oder Dokumente ist es von Vorteil, die Arbeitsweise von schwerbehinderten Menschen am Computer zu verstehen.
Die Workshops "Arbeitstechniken blinder und sehbehinderter Computerbenutzer" und "Umgang mit schwerbehinderten Personen" bieten eine Einführung in die Thematik.
In einem Vortrag erhalten die Teilnehmer zunächst Informationen zum Umgang mit unterschiedlichen Formen der Schwerbehinderung. Auf Wunsch kann hier auch auf besondere Fragestellungen z. B. didaktische Besonderheiten bei schwerbehin-derten Schülern/Studierenden eingegangen werden.
Im Anschluss werden die Teilnehmer von selbst betroffenen Personen in die Arbeit von blinden und sehbehinderten Personen am Computer eingeführt und haben die Möglichkeit, mithilfe von speziellen Brillen die verschiedenen Formen der Sehbe-hinderungen für kurze Zeit am eigenen Leib zu erfahren. Auf Wunsch kann ein Hindernis-Parcours mit Blindenstock durchlaufen werden.
Je nach Bedarf und zeitlichem Rahmen können die Workshops einzeln oder direkt nacheinander durchgeführt werden.
Ziel der Workshops
Die Teilnehmer können die Probleme, die sich für Personen mit unterschiedlichsten Schwerbehinderungen im Alltag ergeben, nachvollziehen.
Sie verstehen die Arbeitstechniken blinder und sehbehinderter Computerbenutzer und sind in der Lage, dieses Wissen im Umgang mit schwerbehinderten Menschen im Berufs- und Privatleben anzuwenden.
Voraussetzungen für die Workshops
Für die Workshops ist ein Schulungsraum mit Beamer und Internetzugang für die Dozenten.
Je nach Umfang und Art der Workshops ist zusätzlich die folgende Ausrüstung bereitzustellen:
- Je Computerarbeitsplatz für sehbehinderte Menschen inkl. Installiertem Screenreader, Vergrößerungssoftware, Braillezeile und Bildschirmlesegerät (wird i. d. R. von den Dozenten gestellt).
- Blindenstöcke, Simulationsbrillen, vorzuführende Blindenhilfsmittel (wird i. d. R. von den Dozenten gestellt).
- Geeignete Hindernisse für den Parcours (z. B. Stühle, Tische etc.)
Beratung von Bildungseinrichtungen
Inklusion ist in aller Munde. Nicht zuletzt durch die UN-Behindertenrechtskonvention steht hierbei vor allem die inklusive Bildung in großem medialem und gesellschaftlichem Interesse. Immer häufiger sehen sich Schulen und Hochschulen daher mit der Aufgabe konfrontiert, Schülern und Studierende mit unterschiedlichster Herkunft, Einschränkung und Vorbildung optimale Betreuungsleistungen anzubieten. Hierbei werden sie von der Politik jedoch häufig nicht unterstützt.
Hervorgegangen aus dem Zentrum für blinde und sehbehinderte Studierende (BliZ) der Technischen Hochschule Mittelhessen können wir auf eine mehr als 15-jährige Erfahrung in der Betreuung von chronisch erkrankten und schwerbehinderten Studierenden zurückblicken. Derzeit betreuen wir ca. 60 schwerbehinderte und chronisch erkrankte Studierende der unterschiedlichsten Fachrichtungen. Hierbei reicht das Leistungsspektrum von der Erstellung barrierefreier Literatur, der Durchführung barrierefreier Prüfungsleistungen sowie der persönlichen Beratung.
Diese Erfahrungen geben wir gerne an Sie weiter.
Unser Angebot für Sie:
- Beratung im Umgang mit schwerbehinderten Schülern und Schülerinnen
- Informationsveranstaltungen zur didaktischen Besonderheiten der einzelnen Behinderungsgruppen
- Beratung zu barrierefreien Prüfungsleistungen und Nachteilsausgleich
Gerne stehen wir Ihnen bei der Aufbereitung barrierefreier Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Barrierefreies Webdesign
Gemäß § 12 BGG (Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen) gestalten alle Dienststellen und sonstigen Einrichtungen der Bundesverwaltung ihre Internet- und Intranet-Angebote barrierefrei. Die zu treffenden Maßnahmen sind hierbei in der Barrierefreie-Informations- und Technikverordnung (BITV) erläutert.
Mittlerweile haben auch alle Bundesländer entsprechende Verordnungen erlassen, sodass auch Einrichtungen der Länder wie Fachhochschulen oder Universitäten die Aspekte der Barrierefreiheit bei der Erstellung ihrer Internetauftritte berücksichtigen müssen.
Auch wenn kommerzielle Webangebote nicht zwingend barrierefrei sein müssen, lohnt es sich auch für gewerbliche Betreiber, die Bedürfnisse ihrer schwerbehinderten Kunden zu berücksichtigen. Gerade schwerbehinderte Menschen sind eifrige Nutzer des Internets, und auch die Zahl der älteren EDV-Nutzer (die überproportional häufig von Sehbeeinträchtigungen betroffen sind) wächst kontinuierlich.
Unser Angebot für Sie:
- Fachliche Begutachtung Ihres bestehenden Webangebots und technische Hilfestellung bei der Beseitigung der gefundenen Schwachstellen unter Berücksichtigung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) und BITV.
- Unterstützung bei der Planung Ihres barrierefreien Webangebotes
- Implementierung von barrierefreien Webangeboten auf Anfrage
- Schulung im Bereich barrierefreies Webdesign.
Unsere Referenzkunden:
Barrierefreie Dokumente
„Ob Printmedien oder digitale Dokumente – wir sind Ihre Ansprechpartner für Barrierefreiheit.“
- Erstellung von barrierefreien, digitalen Dokumenten
- Erstellung von barrierefreien Printmedien
- Erstellung von Hörbüchern im DAISY-Format
Erstellung von barrierefreien, digitalen Dokumenten
Warum ist die Barrierefreiheit von Dokumenten so wichtig?
Viele elektronische Dokumente sind ohne Überarbeitung, für Menschen mit Behinderung, besonders für sehbehinderte, blinde und motorisch beeinträchtigte Menschen, nicht oder nur eingeschränkt nutzbar.
Ungeachtet modernster Technologien, wie Braillezeilen und Screenreadern, ist es für blinde Personen noch immer nicht möglich, eine Grafik in einem digitalen Dokument oder im Internet zu betrachten. Der einzige Weg, etwas über den Inhalt von Grafiken zu erfahren, besteht in einer textuellen Beschreibung der Darstellung. Diese erfolgt allen technischen Fortschritten zum Trotz zumeist noch immer durch Menschenhand.
Braillezeilen stellen je nach Modell einen Bildschirminhalt zwischen 20 und 80 Zeichen gleichzeitig dar. Auch Nutzer von Bildschirmvergrößerung sehen immer nur einen kleinen Bildschirmausschnitt.
Für diese Personengruppe ist eine übersichtliche Dokumentenstruktur unerlässlich, die ihnen die Orientierung erleichtert. Komplexe Inhalte, wie Tabellen, müssen mit Zeilen- und Spaltenüberschriften versehen werden.
Kurzum: Dokumente müssen barrierefrei aufbereitet werden, um blinden und sehbehinderten Menschen gleichwertigen Informationszugang anzubieten.
Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich.
So arbeiten wir!
Je nach Art, Beschaffenheit und Format des Dokumentes erstellt unser Team eine Dokumentenstruktur, welche von Screenreadern ausgelesen werden kann.
Grafiken und Diagramme werden von unseren sehenden Mitarbeitern textuell beschrieben, und von unseren blinden Mitarbeitern begutachtet. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Beschreibung auch den Bedürfnissen der betroffenen Nutzer entspricht.
All dies geschieht in der Regel ohne das Originallayout des Dokumentes zu verändern.
- Unsere PDF-Dokumente entsprechen dem Standard PDF/UA (ISO 14289), einer internationalen Richtlinie für barrierefreie PDFs.
- Unsere HTML-Dokumente entsprechen dem jeweils aktuellsten Standard und erfüllen die Anforderungen der BITV 2.0 und der WCAG 2.2.
- Für Word-Dokumente empfehlen wir die Aufbereitung in MS Office in der neusten Version bzw. 365, da hier viele Funktionen der Barrierefreiheit erst ab dieser Version zur Verfügung stehen.
- Für Dokumente, die viele Formeln enthalten, empfehlen wir die Darstellung in LaTeX, einem Schriftsatzsystem, dass sich in besonderem Maße für die Darstellung von Formeln für blinde Benutzerinnen und Benutzer eignet.
Auf Wunsch stellen wir Ihre Dokumente in unserem Kundenbereich zum Download bereit.
Erstellung von barrierefreien Printmedien
Neben Smartphone, Notebook und Tablet sind Printmedien auch heutzutage immer noch aktuell. Ein Flyer lässt sich einfach mit nach Hause nehmen, ein Prospekt wirkt oft wertiger als digitale Informationen, und für viele Menschen gehört auch die Grußkarte immer noch zum Alltag.
Ob im Restaurant, auf Messen oder bei Sitzungen: ständig werden wir im Berufs- und Privatleben mit gedruckten Papieren konfrontiert. Diese sind für blinde und sehbehinderte Menschen jedoch nur schlecht, oder überhaupt nicht lesbar.
- Personen mit Restsehvermögen benötigen Ausdrucke mit vergrößerter Schrift (Großdruck) und ausreichender Farbkontrastierung.
- Blinde Menschen benötigen Dokumente in Brailleschrift (Blindenschrift).
"Wir machen Ihre Printmedien barrierefrei. Ob für Visitenkarten in Braille, taktile Grußkarten oder barrierefreie Speisekarten für Restaurants."
Gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot.
Erstellung von Hörbüchern im DAISY-Format
Die Abkürzung DAISY steht für „Digital Accessible Information System“ und ist ein internationaler, vom DAISY-Konsortium gepflegter Standard, der es sehgeschädigten Personen ermöglicht, in multimedialen Dokumenten hierarchisch zu navigieren. Bei diesen Dokumenten kann es sich um Dateien mit Text-, Audio-, Video- und weiteren Inhalten handeln, aus denen sehgeschädigte Personen Informationen beziehen können. In der Praxis wird das DAISY-Format hauptsächliche für Hörbücher verwendet.
Das DAISY-Format ist von den Formaten, in denen die Informationen für sehgeschädigte Personen bereitgestellt werden, unabhängig. Es bildet allein den Aufbau der jeweiligen Dokumente und somit die hierarchisch angeordnete Navigationsstruktur ab. Dies lässt sich am Beispiel eines Buches am besten erläutern: Ein Buch kann Zeilen, Absätze, Seiten, Kapitel und ggf. noch weitere Gliederungsformen beinhalten. In einem Roman ist es beispielsweise sinnvoll, absatzweise, überschriftenweise, seitenweise und kapitelweise blättern zu können, während man in einem Lexikon alphabetisch nachschlagen kann. Damit für Sehgeschädigten das gezielte Anspringen von Informationen möglich ist, ist ein Verfahren notwendig, das die hierarchische Struktur von Büchern, Zeitungen, Zeitschriften, Lexika usw. darstellt. Hier kommt das DAISY-Format zum Einsatz. Die Struktur der jeweiligen Dokumente wird in XML- und SMIL-Dateien abgebildet.
Für das Abspielen der DAISY-Bücher werden spezielle Player benötigt. Diese sind als Hardware, Software oder als mobile Applikationen für Smartphones verfügbar.
Unsere DAISY-Hörbücher werden automatisiert aus einem bestehenden Quelldokument (z. B. MS Word) erstellt und mit einer synthetischen (künstlichen) Sprachausgabe aufgezeichnet.
Das Hörbuch wird Ihnen auf Wunsch als CD/DVD zugesandt, oder als ZIP-Datei zum Download bereitgestellt.
Sprechen Sie uns an, für ein individuelles Angebot!